Hygiene am Marienkrankenhaus - wichtig für Patienten und Mitarbeiter

Die Erhaltung und Wiederherstellung Ihrer Gesundheit ist das Ziel all unserer Bemühungen. Die Hygiene ist untrennbarer Bestandteil unserer Qualitätssicherung und der ärztlichen und pflegerischen Tätigkeiten am Marienkrankenhaus Flörsheim (MKF). Wir möchten, dass Sie keinen hygienebedingten Risiken ausgesetzt werden. Zum Schutz von Mensch und Umwelt sorgen wir im MKF dafür, dass durch entsprechende Maßnahmen und Regelungen das Infektionsrisiko gesenkt und die Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter erhöht wird.
Immer wieder berichten die Medien über das Risiko von Patienten, sich im Krankenhaus mit schlecht therapierbaren und gefährlichen Erregern wie zum Beispiel Methicillin-resistenter Staphylokokkus aureus (MRSA) , multi-resistente gram-negative Erreger (MRGN) oder Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE) zu infizieren.
Als beratende Stabsstelle im MKF ist es unsere Aufgabe, mit Vorschlägen für entsprechenden Maßnahmen und Regelungen dafür zu sorgen, dass das Infektionsrisiko gesenkt und die Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter erhöht wird. Dies geschieht, indem wir permanent das Thema Hygiene in den Fokus rücken, aufklären und sensibilisieren. Unsere Empfehlungen sind stets auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, wie zum Beispiel den Empfehlungen der KRINKO am Robert Koch-Institut (RKI).
Als Krankenhaushygiene schulen wir die Mitarbeiter des Marienkrankenhauses Flörsheim in Fortbildungen, erfassen unter anderem auch den Verbrauch der Händedesinfektionsmittel und überprüfen stichprobenweise die Umsetzung der Anweisungen im Klinikalltag.
Mit Hilfe dieser Maßnahmen kann unter anderem das Auftreten bzw. die Übertragung von multiresistenten Erregern deutlich reduziert werden. Diese Beobachtung konnte im Rahmen vielfältiger Surveillance-Projekte (Infektionsüberwachung nach dem Infektionsschutzgesetz § 23 Abs. 4) seitens des Marienkrankenhaus Flörsheim bestätigt werden. Bereits seit 1999 ist die Krankenhaushygiene Teilnehmer bei der Referenzdatenbank des NRZ-Berlin. Bei diesem Projekt des Bundesministeriums für Gesundheit, werden Infektionszahlen für Infektionen im Gesundheitswesen (nosokomial) erfasst und bewertet.
In regelmäßigen Abständen, mindestens zweimal jährlich, tagt unsere interdisziplinäre Hygienekommission: hier werden aus den Empfehlungen der Hygiene verbindliche Dienstanweisungen für alle Mitarbeiter des Krankenhauses.
Das Marienkrankenhaus Flörsheim ist Teil der Marienhaus Unternehmensgruppe-MHUG. In diesem Rahmen nehmen wir auch aktiv an den verschiedenen Artikelkommissionen und der Fachkonferenz-Hygiene der MHUG teil. Neben der gewählten Sprecherin, Frau R. Weber (HFK in Saarlouis), ist Dr. med. H. L. Holz als Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin der von der Geschäftsführung benannte Sprecher der Fachkonferenz-Hygiene und der Artikelkommission 11.
Die Ausbildung weiterer Ärzte in der MHUG für die Zusatzbezeichnung Krankenhaushygiene (neue curriculare Fortbildung nach den Vorgaben der Bundesärztekammer und der jeweiligen Länder-Hygieneverordnungen) wird ebenfalls von Hr. Dr. med. Holz übernommen.


Unser Team besteht aus zwei Krankenhaushygienikern (in Vollzeit entsprechend der  MedHygVO § 5 Abs. 2 und Abs. 3), einem Hygienemanager und leitender Hygienefachkraft mit langjähriger Erfahrung in der hygienischen Betreuung von Einrichtungen des Gesundheitswesens. Neben einer staatlich anerkannten Hygienefachkraft befinden sich momentan vier weitere Mitarbeiter in der Weiterbildung zur Hygienefachkraft.

Unsere Leistungen und der Hygieneplan des Marienkrankenhauses

Warum Krankenhaushygiene?
Wir nehmen Ihre Gesundheit sehr ernst. Damit Sie schnell gesund werden und keinen hygienebedingten Risiken unterliegen, berücksichtigen wir im MKF alle Regelungen, Verordnungen und Gesetze, um Infektionen vorzubeugen. Dazu gehört es beispielsweise, dass wir in regelmäßigen Abständen alle Desinfektions- und Sterilisationsgeräte, Klimaanlagen und die Trinkwasserversorgung auf ihre Funktionstüchtigkeit und mikrobiologische Unbedenklichkeit hin kontrollieren. Darüber hinaus überprüfen wir durch spezielle Abklatsch- und Abstrich-Untersuchungen unter anderem die Effizienz unserer Desinfektionsverfahren.

Unsere Leistungen
Folgende Aufgaben werden von der Krankenhaushygiene wahrgenommen:

  • Erstellung von allgemeinen und bereichsbezogenen Hygieneplänen nach § 36 IfSG
  • Epidemiologische Aufklärung von nosokomialen Infektionen
  • Hygienebegehungen aller Bereiche des MKF
  • Infektionserfassung – Surveillance nach § 23 IfSG Abs. 4 als Referenzkrankenhaus des NRZ-Berlin
  • Betreuung aller Bereiche in Fragen der Krankenhaushygiene
  • Personalschulungen und Fortbildungsveranstaltungen
  • Überprüfung von Reinigungs-, Desinfektionsmaschinen und Sterilisatoren
  • Überprüfung von Wasserproben (z.B. Trink-, Bade- oder Dialysewasser)
  • Überprüfung von Schankanlagen
  • Überprüfung von Lebensmittelproben der eigenen Küche
  • Überprüfung von RLT-Anlagen
  • Unterstützung bei der Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden
  • Kalkulierte Therapieempfehlungen auf Basis rationaler Diagnostik und Antibiotikatherapie
  • Überwachung der Pflegetechniken/Standards
  • Erstellung von Standards zum Management bei speziellen Erkrankungen und Erregern

 

Hygieneplan des Marienkrankenhaus Flörsheim
Im Hygieneplan werden für alle Bereiche Vorgaben für die Krankenhaushygiene hinterlegt. Dieser Plan wird nach den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) § 36 von der Hygieneabteilung erstellt. Er wird in der Hygienekommission des MKF vorgestellt, diskutiert und beschlossen. Damit wird er zu einer verbindlichen Dienstanweisung für alle Mitarbeiter. Er wird regelmäßig durch die Krankenhaushygiene aktualisiert.
Für resistente Erreger existieren außerdem spezielle Merkblätter, die auf einer Seite konzentriert alle wesentlichen Hygiene-Regeln zusammenfassen. Merkblätter und Hygieneplan sind allen Mitarbeitern im Intranet und in Papierform jeder Zeit zugänglich.
Der Hygieneplan wird jedes Jahr überprüft und entsprechend der neuen Erkenntnisse der Wissenschaft und Forschung weiter entwickelt. Aktuell gilt der Hygieneordner neben dem Marienkrankenhaus Flörsheim auch im Katholischen Klinikum Mainz und für das Heilig Geist-Hospital in Bingen.
Ein gemeinsamer Rahmenhygieneplan für alle Kliniken der Marienhaus Unternehmensgruppe wird unter Beteiligung aller Mitarbeiter der Krankenhaushygiene erstellt und soll ab 2016 gültig sein.
Für Rückfragen/Erläuterungen, stehen die Mitarbeiter der Krankenhaushygiene zur Verfügung.

Projekte, Vorträge und Veröffentlichungen

Unsere Projekte


Gemeinsam gegen Erreger: MRE-Netzwerk Rhein-Main

Das MKF will gemeinsam mit den Gesundheitsämtern in der Region Rhein-Main gegen multiresistenten Erregern (MRE) vorbeugen und hat sich mit vielen weiteren Partnern an dem MRE-Netzwerk Rhein-Main angeschlossen: www.mre-netzwerk-rhein-main.de
Multiresistente Erreger sind Bakterien oder Viren, die gegen mehrere verschiedene Antibiotika unempfindlich sind. „Sie kommen in unserer Region immer häufiger vor, sorgen  bei Patienten für Verunsicherung und stellen das Gesundheitssystem vor eine große finanzielle Belastungsprobe“, erklärt Dr. med. Hubert Holz, Krankenhaushygieniker am Marienkrankenhaus Flörsheim.
Abhilfe soll das neue Netzwerk schaffen: hier werden zentral die Maßnahmen und Projekte koordiniert, gemeinsame Standards erarbeitet,  Fortbildungsveranstaltungen angeboten und die Versorgungsstufen übergreifende Kommunikation zwischen allen Akteuren des Gesundheitswesens gefördert.

Aktion saubere Hände
Bei dieser Aktion werden Verbrauch und Anwendung von Händedesinfektionsmitteln erfasst und bewertet. Zusammen mit unseren anderen Surveillance-Projekten können Einflüsse auf Infektionsraten beobachtet werden. Zudem hilft die Teilnahme an der Aktion Saubere Hände ein Bewusstsein für die Wichtigkeit und Bedeutung der Händedesinfektion zu schaffen.
Näheres finden Sie auf der Internet-Seite der Aktion. Hier finden Sie auch die teilnehmenden Krankenhäuser in Deutschland aufgelistet - unter Hessen das Marienkrankenhaus. Im Sommer 2014 wurde dem Marienkrenaknhaus Flörsheim das Zertifikat in Bronze verliehen .

KISS – Das Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System

KISS (Krankenhaus Infektions-Surveillance System) ist mittlerweile die größte Referenzdatenbank in Europa für nosokomiale (das bedeutet im Gesundheitswesen erworbene) Infektionen in Deutschland. Die Hygieneabteilung nimmt schon seit 1999 daran teil, auch das Marienkrankenhaus beteiligt sich seit mehreren Jahren. Alle wichtigen Infektionsarten werden zeitnah erfasst, ausgewertet und mit den betroffenen Abteilungen diskutiert. Hierdurch wird eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung im Marienkrankenhaus Flörsheim gewährleistet.
Sie können bei einem bevorstehenden operativen Eingriff diese Daten auf der Homepage des Nationalen Referenzzentrums für Surveillance von nosokomialen Infektionen einsehen und Ihren behandelnden Arzt nach der, in seiner Klinik gemessenen, Rate fragen. Vergleiche werden möglich, die Referenzdatenbank gewährt Ihnen wertvolle Einblicke. Zu Operationen finden Sie die Angaben unter OP-KISS. Hier einige Beispiele (Stand 04.2014):

 

Abkürzung im System der DatenbankOperationInfektionen (Prozent)
APP_EBlinddarmoperation0,70
ARTKniegelenkspiegelung0,20
CHOL_EGalle-OP0,77
COLO_KDarmoperation5,44
HERN_Eeistenbruch-OP0,10
HPRO_AHüftprotheseneinbau bei Arthrose0,80
HPRO_FHüftprotheseneinbau bei Schenkelhalsbruch2,00
HYST_AEntfernung der Gebärmutter1,68
KPROEinbau einer Kniegelenksprothese bei Arthrose0,65
LOBELungenlappenentfernung2,38
MASTOperationen an der weiblichen Brust0,71
RECTMastdarm-Operation8,89
SECCKaiserschnittentbindung0,65
STRUMSchilddrüsenentfernung0,55

Quelle: www.nrz-hygiene.deDie jeweils aktuellsten Daten zu diesen und weiteren Operationen finden Sie unter www.nrz-hygiene.de.

 


Eigene Projekte im MKF


"HyQ": Hygiene-Review als Qualitätsparameter für alle Stationen eines Krankenhauses der Schwerpunktversorgung.
In diesem Projekt, dass als wissenschaftliche Arbeit für die Akademie der Steinbeis-Hochschule Berlin – Standort Marburg entwickelt wird.
Ziel ist, dass durch verbesserte Kommunikation die Rate unerwünschter, infektiologischer Ereignisse sinkt.

Sonder-Aktionen 2008-2014

  • Mehrfach Vorträge beim Erfahrungsaustausch der Aktion Saubere Hände in Frankfurt am Main
  • Großes Quiz für Hygienefragen im Rahmen der Gesundheitstage im Caritas-Werk St. Martin am 15. und 16.3.2010
  • Mehrfach Vorträge im Nationalen Referenzzentrums für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ Berlin)
  • Fortbildung Mikrobiologie, Probengewinnung in Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin Mainz
  • Bibelquiz Hygienerelevante Fragen aus der Bibel
  • Regelmäßige Veröffentlichung von Fachartikeln in der „Aseptika“
  • Beteiligung an der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Hygienefachpersonal (Hygienefachkräften, Hygienebeauftragten Ärzten und Pflegekräften, curriculäre Fortbildung für die Zusatzbezeichnung „Krankenhaushygiene“) durch Praktikums-Stellen, Vorträge und Schulungsveranstaltungen sowie Erstellung von Lernmaterialien
  • Mitwirkung bei der Erstellung einer Infobroschüre „Handreichung für Ehrenamtlich Tätige“ 

 

Vorträge

2014
Akademie für ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz – Weiterbildungskurs für Hygienebeauftragte Ärzte (Mainz): Der Hygienebeauftragte Arzt – Hr. Dr. med. Holz
Akademie für ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz – Weiterbildungskurs für Hygienebeauftragte Ärzte (Mainz): Aufgaben der Krankenhaushygiene– Hr. Dr. med. Holz
Akademie für ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz – Weiterbildungskurs für Hygienebeauftragte Ärzte (Mainz): Infektions-Surveillance – Hr. Dr. med. Holz
1. Hygiene- und Infektiologietag des Landeskrankenhauses Rheinland-Pfalz: Persönliche Schutzausrüstung - Markus Kiesel
Münchner außerklinischer Intensiv Kongress: Hygiene motiviert?! - Markus Kiesel

2013
Fortbildungsveranstaltung St. Marienkrankenhaus Ludwigshafen: Multiresistente gramnegative Erreger – Hr. Dr. med. Holz
Akademie für ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz – Weiterbildungskurs für Hygienebeauftragte Ärzte (Mainz): Der Hygienebeauftragte Arzt – Hr. Dr. med. Holz
Akademie für ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz – Weiterbildungskurs für Hygienebeauftragte Ärzte (Mainz): Aufgaben der Krankenhaushygiene– Hr. Dr. med. Holz
Akademie für ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz – Weiterbildungskurs für Hygienebeauftragte Ärzte (Mainz): Infektions-Surveillance – Hr. Dr. med. Holz

2012
3. ICW-Süd / HWX-Kongress (Würzburg): Hygiene motiviert?! - Markus Kiesel
3. ICW-Süd / HWX-Kongress (Würzburg): Beispielhafte Umsetzung eines differenzierten ESBL-Managements abgestuft nach Risikobereichen - Markus Kiesel
Akademie für ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz – Weiterbildungskurs für Hygienebeauftragte Ärzte (Mainz): Der Hygienebeauftragte Arzt – Hr. Dr. med. Holz
Akademie für ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz – Weiterbildungskurs für Hygienebeauftragte Ärzte (Mainz): Aufgaben der Krankenhaushygiene– Hr. Dr. med. Holz
Akademie für ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz – Weiterbildungskurs für Hygienebeauftragte Ärzte (Mainz): Infektions-Surveillance – Hr. Dr. med. Holz

2011
5. Forum für Geriatrie (Bad Kreuznach): Keime nicht verpennt, sondern häufig resistent - Dr. med. Hubert Holz
Deutscher Hygienetag 2011 (Stuttgart): Wie können Mitarbeiter in der Pflege für Hygiene motiviert werden? - Markus Kiesel

2010
14. KISS-Erfahrungsaustausch (Nationales Referenzzentrum, Berlin): QM-KISS im kkm - Dr. med. Hubert Holz
1. Erfahrungsaustausch Aktion Saubere Hände (Universitätsklinikum Frankfurt/Main): Umsetzung der Aktion Saubere Hände am kkm - Markus Kiesel
kkm am Markt: Keime nicht verpennt, sondern häufig resistent - Dr. med. Hubert Holz

2009
1. Erfahrungsaustausch Aktion Saubere Hände (Universitätsklinikum Frankfurt/Main): Umsetzung der Aktion Saubere Hände am kkm - Markus Kiesel

2008
12. KISS-Erfahrungsaustausch (Nationales Referenzzentrum, Berlin): SK-KISS im kkm - Dr. med. Hubert Holz
Horst-Schmitt-Klinik – Weiterbildungskurs für Hygienebeauftragte Ärzte (Wiesbaden): Der Hygienebeauftragte Arzt – Hr. Dr. med. Holz

2007
Rheinhessen-Fachklinik (Alzey): Das Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS) - Dr. med. Hubert Holz, Markus Kiesel
2. Dreiländer-Hygienesymposium (Berching): Entwicklung der Antibiotikaresistenzen am Beispiel der SARI-Studie - Markus Kiesel
2. Dreiländer-Hygienesymposium (Berching): "Clostridien-Update" Aktuelle Erkenntnisse zu den Beobachtungen aus den Kliniken - Markus Kiesel

2000
4. KISS-Erfahrungsaustausch (Nationales Referenzzentrum, Berlin): Endogen entstandene Infektion endoprothetisch versorgter Kniegelenke - Dr. med. Hubert Holz

 

Veröffentlichungen

In „Aseptica – Das Fachmagazin für Krankenhaus- und Praxishygiene“

Management eines Ausbruchs durch Norwalk-like Viren in einem Krankenhaus (Ausgabe 3 – 2002)
H5N1 - Maßnahmen im Krankenhaus, Hr. Dr. med. Holz (Ausgabe 1 – 2006)
Umbaumaßnahmen einer ZSVA bei laufendem Betrieb, Hr. Kiesel (2.2010)
Multiresistente Erreger im Gesundheitswesen: Chancen und Möglichkeiten einer Klinik, Hr. Dr. med. Holz (Ausgabe 3 – 2011)
Ein Verfahren für die MRSA-Schnelldiagnostik in der klinischen Routine, Fr. Dr. oec.troph. Schön-Hölz (Ausgabe 3 – 2011)
Impfung und Antikörperkontrolle bei medizinischem Personal, Hr. Dr. med. Holz (Ausgabe 3 – 2012)
Endlich: Hygieneverordnung in jedem Bundesland, Hr. Dr. med. Holz (Ausgabe 1 – 2013)
Fortbildung für Hygienebeauftragte in der Pflege – Grundlagen der Flächendesinfektion, Hr. Kiesel (Ausgabe 1 – 2013)
Fortbildung für Hygienebeauftragte in der Pflege – Grundlagen der Händehygiene, Hr. Kiesel (Ausgabe 2 – 2013)
Fortbildung für Hygienebeauftragte in der Pflege – Hygienemaßnahmen bei Punktionen und Injektionen, Fr. Stumm (Ausgabe 3 – 2013)
Wundinfektionen durch Trinkwasser – ein unterschätztes Risiko, Hr. Kiesel (Ausgabe 3 – 2013)
Die Kommission für Trinkwasserhygiene - ein Beispiel für eine Arbeitsgruppe nach Hygieneverordnung Rheinland-Pfalz, Fr. Weiser (Ausgabe 3 – 2013)
Hygienemanagement im stationären Bereich, Fr. Weiser (Ausgabe 1 – 2014)
Berechnung der Kosten für einen nosokomialen MRSA-Fall in einem Krankenhaus der Schwerpunktversorgung in Rheinland-Pfalz, Hr. Kiesel (Ausgabe 1 – 2014)
Anforderungen an Schutzkittel als Teil der persönlichen Schutzausrüstung, Hr. Dr. med. Holz (Ausgabe 2 - 2014)
Isolierungsmaßnahmen bei Patienten, Hr. Dr. med. Göttmann (Ausgabe 4 - 2014)
geplant: Umgang mit multiresistenten Erregern im Aufnahme- und Funktionsbereich
geplant: Hygienemonitoring in der Krankenhausapotheke
Dr. med. H. L. Holz ist seit 2013 auch Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Hygiene-Fachzeitschrift Aseptica.

In „Epidemiologisches Bulletin“ des Robert-Koch-Instituts
Fallbericht: Endogen entstandene Infektion endoprothetisch versorgter Kniegelenke, Hr. Dr. med. Holz
 
Abschlussarbeit am Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg
„SARI - Ein sinnvoller Baustein zur Surveillance von Intensivstationen im Krankenhaus“, Hr. Kiesel


Artikel über die Krankenhaushygiene
Aus „Die Schwester / Der Pfleger“
Bericht zum Vortrag der Hygiene auf dem Deutschen Hygienetag 2011


Aus „Hygiene for the World – Cutting-edge expertise in hygiene and infection control“
30 Milliliter sind das Ziel

 

Mitarbeit an Fachbüchern als Gutachter
Lehrbuch Altenpflege, Verlag Handwerk und Technik GmbH (Hr. Kiesel)

Wegweiser Altenpflege - schnell richtig handeln in der Altenpflegepraxis, Verlag Handwerk und Technik GmbH (Hr. Kiesel)

Wir sind Mitglied des MRE-Netzwerks Rhein-Main

Das Kürzel MRE steht für Multiresistente Erreger. Das sind Bakterien, gegen die die meisten Antibiotika unwirksam sind. Im MRE-Netzwerk Rhein-Main arbeiten unterschiedliche Institutionen, die von der MRE-Problematik betroffen sein könnten, zusammen. Die Mitgliedschaft ist für uns nicht nur eine Verpflichtung, der wir entsprechend der Medizin- und Hygieneverordnung Hessen gerne nachkommen, sondern auch eine Möglichkeit, die Versorgung von Patienten mit multiresistenten Erregern auf einer wissenschaftlich fundierten und im gesamten Versorgungsbereich abgestimmten Basis sicherzustellen.

Um Träger von multiresistenten Erregern zu erkennen, führen wir ein Risiko-Aufnahmescreening durch, welches noch über die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) hinaus geht. Somit können wir bisher unerkannt positive Patienten rasch erkennen, alle notwendigen Maßnahmen zur Sanierung einleiten und somit Übertragungen gezielt vermeiden.

Selbstverständlich werden die Patienten und Angehörigen von unseren Ärzten und Pflegekräften über alle notwendigen Maßnahmen informiert und während der Sanierung betreut. Sollten Sie dennoch Fragen haben, können Sie sich gerne an uns wenden.
Wir nehmen im Rahmen des MRE-Netzwerks auch an Studien und Vergleichen teil: so erfassen wir unseren Verbrauch an Händedesinfektionsmittel und vergleichen uns mit den anderen Teilnehmern. Selbstverständlich schulen wir regelmäßig unser Personal im Umgang mit multiresistenten Erregern und hygienischen Schutzmaßnahmen.
Das Auftreten von Erregern mit besonderen Resistenzen erfassen wir entsprechend der Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes und werten diese Daten jährlich durch unseren Krankenhaushygieniker aus, die Ergebnisse werden in der Hygienekommission des Marienkrankenhaus Flörsheim ausgiebig diskutiert Auf Basis dieser Erkenntnisse passen wir auch unsere Antibiotikatherapie an die veränderliche Situation an.

Team

Dr. med. Hubert Holz

Leiter Krankenhaushygiene

E-Mail:h-​holz@​kkmainz.​de

Dr. K. P. Göttmann

Stellvertretender Leiter Krankenhaushygiene

E-Mail:p-​goettmann@​kkmainz.​de

Markus Kiesel

Hygienemanager & Leitende Hygienefachkraft

E-Mail:m-​kiesel@​kkmainz.​de

Markus Rupp

Staatlich anerkannte Hygienefachkraft

E-Mail:m-​rupp@​kkmainz.​de

Martin Werner

Hygienefachkraft in Ausbildung

E-Mail:m-​werner@​kkmainz.​de

Susanne Klein

Hygienefachkraft in Ausbildung

E-Mail:s-​klein2@​kkmainz.​de

Zertifikate der Hygieneabteilung

Um die hohe Qualität der hygienischen Versorgung im MKF sicher zu stellen, werden durch mehrere externe Anbieter die Prozesse und Ergebnisse der Krankenhaushygiene überprüft und bewertet.
Durch unabhängige Prüfer werden ein Soll-Ist-Vergleich gezogen, vorhandene Ressourcen geprüft und Entwicklungen innerhalb der Klinik kritisch beleuchtet. Veränderungen werden erfasst und auf Ihre Relevanz geprüft. Obwohl dieser Vorgang mit einem hohen Aufwand verbunden ist, hat sich die Krankenhaushygiene des MKF entschieden, an verschiedenen Verfahren teilzunehmen.

Zertifikat der Aktion Saubere Hände
Bereits seit Sommer 2014 ist das Marienkrankenhaus Flörsheim stolzer Besitzer des neuen Bronze-Zertifikats der Aktion Saubere Hände. Damit war das Marienkrankenhaus Flörsheim eine der ersten Kliniken in Deutschland, welche die drastisch verschärften Kriterien für den Erwerb des Zertifikats erfüllen konnten.

Zertifikat der Nationalen Referenzzentrums für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ), Berlin
Das Katholische Klinikum Mainz nimmt bereits seit 1999 an den Maßnahmen zur Erfassung und Vermeidung von nosokomialen des NRZ teil. Diese hochaufwändige Tätigkeit muss dabei gewissenhaft und sorgfältig durchgeführt werden, um dem hohen Anspruch an die Aussagekraft und Verwertbarkeit der gewonnen Daten zu genügen. Die korrekte Durchführung wird zudem durch regelmäßige Überprüfungen und schriftliche Kontrollen überprüft. Bereits seit 2007 ist das Marienkrankenhaus Flörsheim ohne Unterbrechung durch das Nationale Referenzzentrum mit einem Zertifikat ausgezeichnet worden.

Leitung

Dr. med. Hubert Holz

Leiter Krankenhaushygiene

E-Mail:h-​holz@​kkmainz.​de

Dr. K. P. Göttmann

Stellvertretender Leiter Krankenhaushygiene

E-Mail:p-​goettmann@​kkmainz.​de

Marienkrankenhaus Flörsheim

Hospitalstraße 15
65439 Flörsheim
Telefon:06145 504-0
Telefax:06145 504-121
Internet: http://www.marienkrankenhaus-floersheim.dehttp://www.marienkrankenhaus-floersheim.de